Leasing mit Wartungsvertrag

Leasing mit Wartungsvertrag
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Produktinformationen "Leasing mit Wartungsvertrag"

Bei einem Mietvertrag wird der Auftraggeber nicht Eigentümer der Geräte. Der Auftragnehmer überlässt die Systeme und die Software gegen ein monatliches Entgelt (Mietrate) und garantiert  die Betriebsbereitschaft der Systeme nach den in der Leistungsbeschreibung geregelten Service Level Agreements.

Im Vergleich zu einem Mietvertrag unterscheidet sich ein Leasingvertrag nur in einem  wesentlichen Punkt. Bei einem Leasingvertrag ist nicht der Auftragnehmer Eigentümer des Systems, sondern die Leasinggesellschaft. Im Gegensatz zu einem klassischen All-In-Mietvertrag bei multifunktionalen Druck- und Kopiersystemen, beinhaltet der Leasingvertrag keine Wartungsleistungen. Es ist somit notwendig, mit dem Auftragnehmer gleichzeitig einen Wartungsvertrag abzuschließen. Der Vorteil dieser Vertragsart liegt beim Auftragnehmer, der das System auf einfache Weise refinanzieren kann. Bei privaten Auftraggebern ist Leasing mit Abschluss eines Wartungsvertrages im Bereich der multifunktionalen Kopier- und Drucksysteme die übliche Vertragsform.

Aus unseren Erfahrungen wissen wir, dass diese Vertragskonstellationen bei öffentlichen Auftragsvergaben im IT-Bereich, obwohl bei vielen anderen öffentlichen Auftragsvergaben wie beispielsweise  Kraftfahrzeugen  üblich,  in  der  Praxis  Schwierigkeiten  bereiten.  Die meistenAuftraggeber wollen aus verständlichen Gründen für alle Leistungen im Bereich der multifunktionalen Druck- und Kopiersysteme einen Ansprechpartner und einen Rechnungssteller. Vor diesem Hintergrund raten wir, multifunktionale Druck- und Kopiersysteme als Mietvertrag auszuschreiben. Um den berechtigten Interessen der Auftragnehmer nachzukommen, die  Systeme refinanzieren zu können, sollte den Auftragnehmern das Recht eingeräumt werden, die Verträge abtreten zu dürfen.

Bei der Abtretung wird der Hardwareanteil des Vertrages an die Leasinggesellschaft abgetreten, wobei die Serviceleistungen weiterhin durch den Auftragnehmer erbracht werden. Die Rechnungslegung für die Mietforderungen aus der Hardware erfolgt durch die Leasinggesellschaft; Servicedienstleistungen werden weiterhin durch den Auftragnehmer abgerechnet.

Ist die Rechnungslegung für die Mietraten und Servicedienstleistungen aus einer Hand gewünscht, sollte dies in der Leistungsbeschreibung geregelt werden. Der Auftragnehmer wird dann ein Leasingmodell wählen, welches die Refinanzierung im Innenverhältnis zwischen Auftragnehmer und Leasinggesellschaft regelt, der Auftragnehmer tritt jedoch nach außen weiter als alleiniger Ansprechpartner für den Auftraggeber auf.

Sowohl beim Miet- als auch beim Leasingvertrag werden die Nutzungsentgelte und die Nutzdauer für die gesamte Vertragslaufzeit fixiert. Dies bringt Planungssicherheit auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite. Übliche Laufzeiten sind 36, 48 oder 60 Monate. Aufgrund der Kostenvorteile sind Laufzeiten von 48 bis 60 Monaten der Regelfall. Längere Laufzeiten sind wegen der hohen technologischen Innovationen unüblich.

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